logo



Fotos aus den 60er, 70er
& 80er Jahren



FC
Formel 1 Weltmeister ab 1950
Eine Liste aller F1 Champions mit einigen Daten* und Infos.

Link-Tipps für Fotos: Formula1.com (Hall of Fame) & Schlegelmilch.com
Ein Klick auf die unterstrichenen Links, die Fahrernamen und auf die
Jahreszahl ruft die Infos zum jeweiligen Thema in der "Wikipedia" auf.
Mit einem Klick auf den Fahrzeugnamen startet
eine entsprechende google-Bildersuche.


Quicklinks: 1960, 1970, 1980, 1990, 2000, 2010
Italien
Alfa Romeo
Anzahl der
Rennen: 7
1. Guiseppe Farina
2. Juan Manuel Fangio
3. Louis Rosier
30 Punkte
27 Punkte
24 Punkte
Nach der Ära von Fahrerstars wie Tazio Nuvolari und den Silberpfeil-Helden wie z.B. Rudolf Caracciola, nach der Kriegspause und dem anschließend neu aufkeimenden Motorsport, machte man Ende der vierziger Jahre aus den Grand Prix genannten Rennen (die bereits seit 1906 gefahren werden) eine Weltmeisterschaft nach einem einheitlichen Reglement: Die Formel-1. "Nino" Farina gewinnt den ersten F1-Titel überhaupt - mit 44 Jahren.
Argentinien
Alfa Romeo
Anzahl der
Rennen: 8
1. Juan Manuel Fangio
2. Alberto Ascari
3. Jose Froilan Gonzalez
31 Punkte
25 Punkte
24 Punkte
Fangios durchschnittliche Siegesquote ist nach wie vor unübertroffen. Von 51 gefahrenen Grand Prix hat er 24 gewonnen.
Die Tankstopps gehören ab 1951 nicht mehr zur Praxis und werden erst wieder ab dem Beginn der 80er wieder zur Regel.
Italien
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 8
1. Alberto Ascari
2. Guiseppe Farina
3. Piero Taruffi
36 Punkte
24 Punkte
22 Punkte
Der erste Titel für Ferrari. Das einzige Team, das bis heute in jeder F1-Saison dabei war. Ferrari schafft in den acht Rennen sechs Doppelsiege!
Italien
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 9
1. Alberto Ascari
2. Juan Manuel Fangio
3. Guiseppe Farina
34,5 Punkte
27,5 Punkte
26 Punkte
Guiseppe Farina holt sich auf dem Nürburgring im Alter von 47 Jahren seinen letzten Rennsieg.
Argentinien
Daimler Benz
Anzahl der
Rennen: 9
1. Juan Manuel Fangio
2. Jose Froilan Gonzalez
3. Mike Hawthorn
42 Punkte
25 Punkte
24 Punkte
Der argentinische Fahrer Onofré Marimón wird zum ersten Toten der Formel 1. Er stirbt auf dem Nürburgring, im sechsten Rennen der Saison.
Fangio beginnt ´54 eine Serie von WM-Titeln, die erst fast 50 Jahre später von Michael Schumacher übertroffen wird.
Argentinien
Daimler Benz
Anzahl der
Rennen: 7
1. Juan Manuel Fangio
2. Stirling Moss
3. Eugenio Castellotti
40 Punkte
23 Punkte
12 Punkte
In der Saison ´55 ereignet sich während der 24h von Le Mans das schwerste Motorsportunglück aller Zeiten: Ein Mercedes schleudert ins Publikum und explodiert. Die Zahl der Toten beläuft sich auf über 80 Personen und das Für und Wider von Notwendigkeit und Sicherheit des Rennsports wird danach in der Öffentlichkeit reichlich diskutiert.
Argentinien
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 8
1. Juan Manuel Fangio
2. Stirling Moss
3. Peter Collins
30 Punkte
27 Punkte
25 Punkte
Das letzte Saisonrennen (Monza) ist WM-entscheidend und Fangio gewinnt nach seinem Fahrzeugausfall und der anschließend selbstlos sportlichen Übergabe des Wagens seines Teamkollegen Peter Collins. Zu diesem Zeitpunkt des Rennens hat Collins nicht nur die Chance auf den Rennsieg sondern auch auf den Titel!
Argentinien
Maserati
Anzahl der
Rennen: 8
1. Juan Manuel Fangio
2. Stirling Moss
3. Luigi Musso
40 Punkte
25 Punkte
16 Punkte
Fangios fünfter Titel. 1957 ist er 46 Jahre alt. Er gewinnt genau wie Farina sein letztes Rennen auf dem Nürburgring.
Bernhard "Bernie" Ecclestone, der heutige Kopf der Formel 1, steigt in dieser Saison mit dem Kauf eines Teams ins F1-Geschehen ein.
Großbritannien
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 11
1. Mike Hawthorn
2. Stirling Moss
3. Tony Brooks
42 Punkte
41 Punkte
24 Punkte
Mike Hawthorn gewinnt nur einen Grand Prix in dieser Saison, ergattert sich aber dennoch mit einem Punkt Vorsprung zu Stirling Moss den Titel. Doch der Jubel hält sich in Grenzen: Die 58er Rennen kosten drei Fahrern das Leben und Hawthorn beendet kurz darauf seine Karriere.
1958 wird die Konstrukteurs WM eingeführt (Sieger: Vanwall vor Ferrari).
Australien
Cooper
Anzahl der
Rennen: 9
1. Jack Brabham
2. Tony Brooks
3. Stirling Moss
31 Punkte
27 Punkte
25,5 Punkte
In diesem Jahr fährt der Neuseeländer Bruce McLaren - Brabhams Teamkollege - seine ersten WM Punkte ein. Jahre später gründet er sein eigenes Rennteam, das bis heute allgemein bekannt sein dürfte.
Australien
Cooper
Anzahl der
Rennen: 10
1. Jack Brabham
2. Bruce McLaren
3. Stirling Moss
43 Punkte
34 Punkte
19 Punkte
Das 1960er Rennen in Spa/Belgien ist für die nächsten 34 Jahre mit zwei Toten und zwei Schwerverletzten das tragischste der F1-Geschichte.
USA
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 8
1. Phil Hill
2. Wolfgang von Trips
3. Stirling Moss
34 Punkte
33 Punkte
21 Punkte
Fast hätte es den ersten deutschen Weltmeister gegeben: Im vorletzten Rennen (Monza) schleudert der Ferrari des Rheinländers Wolfgang Graf Berghe von Trips nach einer Kollision mit Jim Clark ins Publikum und tötet den Fahrer sowie 15 Zuschauer! Begünstigt durch diesen katastrophalen Ausfall gewinnt mit Phil Hill in Watkins Glen der erste US-Amerikaner den Titel - mit einem Punkt vor von Trips.
Großbritannien
BRM
Anzahl der
Rennen: 9
1. Graham Hill
2. Jim Clark
3. Bruce McLaren
42 Punkte
30 Punkte
27 Punkte
Graham Hill, der Vater des 96er Weltmeisters Damon Hill, ist der erste und bis heute einzige Fahrer, der sowohl Formel-1-Weltmeister war, als auch die 500 Meilen von Indianapolis und die 24h von Le Mans gewonnen hat!
GB / Schottland
Lotus
Anzahl der
Rennen: 10
1. Jim Clark
2. Graham Hill
3. Richie Ginther
54 Punkte
29 Punkte
29 Punkte
Jim Clark - ein Naturtalent auf allem was vier Räder hat - erzielt in 72 Grand Prix 25 Siege sowie 33 Pole Positions und drückt dieser Dekade seinen Stempel auf.
Großbritannien
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 10
1. John Surtees
2. Graham Hill
3. Jim Clark
40 Punkte
39 Punkte
32 Punkte
Der einzige F1-Champion, der auch auf Motorrädern Weltmeister wurde - und zwar sieben mal!
GB / Schottland
Lotus
Anzahl der
Rennen: 10
1. Jim Clark
2. Graham Hill
3. Jackie Stewart
54 Punkte
40 Punkte
33 Punkte
Bereits drei Jahre später, am 07. April 1968, stirbt Jim Clark bei einem Formel 2 Rennen auf dem Hockenheimring. Die Fangemeinde trauert über den Verlust einer Ikone, wie das bis 1994 nicht mehr der Fall sein wird. Fangio soll gesagt haben: "Er war besser als ich."
Australien
Brabham
Anzahl der
Rennen: 9
1. Jack Brabham
2. John Surtees
3. Jochen Rindt
42 Punkte
28 Punkte
22 Punkte
Auch Brabham ist ein Fahrer, der eine Einzigartigkeit zu bieten hat: Er holt sich den Titel auf einer Eigenkonstruktion - auf einem Brabham.
Neuseeland
Brabham
Anzahl der
Rennen: 11
1. Denny Hulme
2. Jack Brabham
3. Jim Clark
51 Punkte
46 Punkte
41 Punkte
1967 gilt unter vielen Fans als die faszinierendste Saison. Erst vor Kurzem (1966) kehrten die 3L-Autos zurück und die Fahrzeuge sind noch frei von Sponsoren bzw. der Kommerz von heute lässt sich noch nicht erahnen.
Großbritannien
Lotus
Anzahl der
Rennen: 12
1. Graham Hill
2. Jackie Stewart
3. Denny Hulme
48 Punkte
36 Punkte
33 Punkte
Die Autos verabschieden sich in dieser Saison von der klassischen "Zigarrenform" und erhalten die ersten Flügel. Die Zuschauer bekommen mitunter geradezu abenteuerliche Konstruktionen zu sehen. Die Flügel der Boliden werden an dünnen Stangen in mehr als doppelter Fahrzeughöhe befestigt.
GB / Schottland
Matra (Tyrrell)
Anzahl der
Rennen: 11
1. Jackie Stewart
2. Jacky Ickx
3. Bruce McLaren
63 Punkte
37 Punkte
26 Punkte
Die Rennfahrerei war nicht die erste Sportart, in der Jackie Stewart erfolgreich war, denn er wäre fast zu den olympischen Spielen gegangen: im Tontaubenschiessen.
Die extrem hochgesetzten Flügel der Autos stellen sich nach einigen Unfällen als zu gefährlich heraus und werden wieder abgeschafft.
Österreich
Lotus
Anzahl der
Rennen: 13
1. Jochen Rindt
2. Jacky Ickx
3. Clay Regazzoni
45 Punkte
40 Punkte
33 Punkte
Jochen Rindt verunglückt im Training zum Großen Preis von Italien in Monza tödlich. Die Saison hat zwar noch vier Rennen (inkl. Monza), aber Rindts Punktestand war so enorm, dass er als bisher einziger Fahrer posthum den Titel erhält.
GB / Schottland
Tyrrell
Anzahl der
Rennen: 11
1. Jackie Stewart
2. Ronnie Peterson
3. Francois Cevert
62 Punkte
33 Punkte
26 Punkte
Einführung der Slicks bzw. der völlig profillosen Reifen.
Brasilien
Lotus
Anzahl der
Rennen: 12
1. Emerson Fittipaldi
2. Jackie Stewart
3. Denny Hulme
61 Punkte
45 Punkte
39 Punkte
"Emmo" - wie seine Fans ihn gerne nennen - wird im Alter von 25 Jahren der bislang jüngste Weltmeister der F1-Geschichte.
GB / Schottland
Tyrrell
Anzahl der
Rennen: 15
1. Jackie Stewart
2. Emerson Fittipaldi
3. Ronnie Peterson
71 Punkte
55 Punkte
52 Punkte
Kurz vor Beendigung von Stewarts Karriere stirbt sein Teamkollege François Cévert in einem Rennunfall. Der dreimalige Weltmeister verzichtet anschließend auf seinen letzten und 100. Start.
Brasilien
McLaren
Anzahl der
Rennen: 15
1. Emerson Fittipaldi
2. Clay Regazzoni
3. Jody Scheckter
55 Punkte
52 Punkte
45 Punkte
Die Startnummern der Fahrer, die zuvor ständig wechselten, werden fest-gesetzt und für die ganze Saison beibehalten - zur Freude der Zuschauer.
Österreich
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 14
1. Niki Lauda
2. Emerson Fittipaldi
3. Carlos Reutemann
64,5 Punkte
45 Punkte
37 Punkte
Graham Hill stirbt 1975 mit fünf seiner Teammitglieder in einem Flugzeugunglück.
Großbritannien
McLaren
Anzahl der
Rennen: 16
1. James Hunt
2. Niki Lauda
3. Jody Scheckter
69 Punkte
68 Punkte
49 Punkte
Lauda scheint unschlagbar, doch der wochenlange Ausfall nach dem legendären Feuerunfall (während des allerletzten F1-Rennens auf der Nordschleife des Nürburgrings) ermöglicht das Duell mit James Hunt. Der disziplinierte, sachliche Lauda und der ketterauchende Partymensch Hunt sind WM-Duellanten, die gegensätzlicher nicht sein könnten.
Österreich
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 17
1. Niki Lauda
2. Jody Scheckter
3. Mario Andretti
72 Punkte
55 Punkte
47 Punkte
1977 ist das Einführungsjahr der "Wingcars". Die Lotus-Konstrukteurslegende Colin Chapman versieht den Fahrzeugunterboden mit der Form der Oberseite einer Flugzeugtragfläche. Was den Flieger nach oben zieht, presst den F1-Boliden mit Abtrieb an den Asphalt und jagt die Kurvengeschwindigkeiten in neue Höhen.
Auch Renault zeigt sich innovativ und führt die Turbomotoren ein. Die "Turbo-Ära" der Folgejahre bringt Kraftpakete zutage, die (recht unterschiedlichen Quellen und Aussagen zufolge) gar 1200 - 1400 PS erreichen können!
USA
Lotus
Anzahl der
Rennen: 16
1. Mario Andretti
2. Ronnie Peterson
3. Carlos Reutemann
64 Punkte
51 Punkte
48 Punkte
Genau wie Graham Hill kann Mario Andretti neben dem F1-Titel auch den Sieg über die 500 Meilen von Indianapolis vorweisen. In seiner gesamten Karriere fuhr er in verschiedenen Rennserien 111 Siege ein - verteilt über 5 Jahrzehnte.
Südafrika
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 15
1. Jody Scheckter
2. Gilles Villeneuve
3. Alan Jones
51 Punkte
47 Punkte
40 Punkte
Niki Lauda hat (vorerst) genug von der Rennfahrerei und möchte sich mehr um seine Fluggesellschaft kümmern. Neben ihm verlassen noch James Hunt, Hans Joachim Stuck und der sechsmalige Le Mans Sieger Jacky Ickx die Formel 1.
Australien
Williams
Anzahl der
Rennen: 14
1. Alan Jones
2. Nelson Piquet
3. Carlos Reutemann
67 Punkte
54 Punkte
42 Punkte
Die Sicherheitsstandards von heute sind noch weit entfernt und die Todesgefahr nach wie vor ein ständiger Begleiter. Patrick Depailler verunglückt in Hockenheim tödlich und der Schweizer Clay Regazzoni ist ab seinem Unfall in Long Beach querschnittsgelähmt.
Zwei der zukünftig wichtigsten Fahrer (bis in die Neunziger hinein) debütieren in dieser Saison: Alain Prost und Nigel Mansell.
Brasilien
Brabham
Anzahl der
Rennen: 15
1. Nelson Piquet
2. Carlos Reutemann
3. Alan Jones
50 Punkte
49 Punkte
46 Punkte
Der Argentinier Carlos Reutemann übertrifft einen Rekord seines Landsmannes Fangio, indem er zum 15. mal in Folge in die Punkte fährt.
Finnland
Williams
Anzahl der
Rennen: 16
1. Keke Rosberg
2. Didier Pironi
3. John Watson
44 Punkte
39 Punkte
39 Punkte
Die Fans betrauern den Unfalltod des beliebten Franco-Kanadiers Gilles Villeneuve. Seine rasantes Leben endet im Training zum großen Preis von Belgien. Des weiteren stirbt der italienische Neuling Ricardo Paletti in seinem zweiten Rennen - die letzten F1-Todescrashs bis 1994.
1982 ist auch das Comeback-Jahr von Niki Lauda.
Brasilien
Brabham
Anzahl der
Rennen: 15
1. Nelson Piquet
2. Alain Prost
3. René Arnoux
59 Punkte
57 Punkte
49 Punkte
Die Wingcars werden ab dieser Saison verboten und die Unterböden müssen absolut flach sein.
Österreich
McLaren
Anzahl der
Rennen: 16
1. Niki Lauda
2. Alain Prost
3. Elio de Angelis
72 Punkte
71,5 Punkte
34 Punkte
Einer der besten und beliebtesten Fahrer aller Zeiten fährt seine erste Saison: der Brasilianer Ayrton Senna. Legendär ist das Rennen in Monaco, das bis zum Abruch durch Rennleiter Jacky Ickx wegen des enormen Regens leider nur 31 Runden dauert. Senna hat sich bis dahin von Startplatz 13 auf Platz 2 vorgearbeitet und knabbert an Prosts Führung. Die Show gehört ihm aber nicht allein, denn der Deutsche Stefan Bellof fährt in der gleichen Zeit von Platz 20 auf den dritten!
Frankreich
McLaren
Anzahl der
Rennen: 16
1. Alain Prost
2. Michele Alboreto
3. Keke Rosberg
73 Punkte
53 Punkte
40 Punkte
Zwei deutsche Fahrer lassen in Tourenwagenrennen ihr Leben: Stefan Bellof und Manfred Winkelhock. Niki Lauda tritt zum zweiten mal zurück und es gibt zum ersten mal einen französischen Weltmeister.
Frankreich
McLaren
Anzahl der
Rennen: 16
1. Alain Prost
2. Nigel Mansell
3. Nelson Piquet
72 Punkte
70 Punkte
69 Punkte
Fast wäre nach langer Zeit wieder einmal ein Brite Weltmeister geworden: Mansells Sieg scheint sicher, doch in den letzten Runden des Abschlussrennens macht ein dramatischer Reifenplatzer alles zunichte - und den Weg frei für Alain Prosts zweiten Titel.
Brasilien
Williams
Anzahl der
Rennen: 16
1. Nelson Piquet
2. Nigel Mansell
3. Ayrton Senna
73 Punkte
61 Punkte
57 Punkte
Abgesehen davon, dass der gegenseitige Hass zwischen den Williams Teamkollegen Piquet und Mansell sich durch die Berichterstattung zieht, beginnt jetzt die Computertechnik spürbar ins F1-Geschehen Einzug zu halten. Nicht nur in der Box sondern auch im Auto kommen jetzt computergesteuerte Elemente zum Einsatz.
Brasilien
McLaren
Anzahl der
Rennen: 16
1. Ayrton Senna
2. Alain Prost
3. Gerhard Berger
90 Punkte
87 Punkte
41 Punkte
Die letzte Saison der Turbo-Ära. Die Turbos sind zu überlegen und zu teuer und werden ab 1989 aus dem Reglement genommen.
Frankreich
McLaren
Anzahl der
Rennen: 16
1. Alain Prost
2. Ayrton Senna
3. Riccardo Patrese
76 Punkte
60 Punkte
40 Punkte
Die Meisterschaft entscheidet sich im Skandalrennen von Suzuka. Um noch Chancen auf den Titel zu haben, muss Ayrton Senna den führenden Alain Prost im vorletzten Rennen besiegen. Als er den Franzosen in einer Kurve recht gewagt überholen will, scheitert der Versuch und beide schießen ineinander verhakt von der Strecke. Für Prost ist die Fahrt zu Ende, aber Senna fahrt weiter - nachdem er sich hat anschieben lassen. Da das jedoch verboten ist, wird er im Anschluss disqualifiziert verliert somit jegliche Titelchance.
Brasilien
McLaren
Anzahl der
Rennen: 16
1. Ayrton Senna
2. Alain Prost
3. Nelson Piquet
78 Punkte
71 Punkte
43 Punkte
Das harte Senna-Prost-Duell gipfelt schon wieder in einer Kollision in Suzuka - diesmal gleich in der ersten Kurve. Es bleibt umstritten, wer die Schuld daran trägt, aber Sennas zweiter ist Titel damit gesichert.
Brasilien
McLaren
Anzahl der
Rennen: 16
1. Ayrton Senna
2. Nigel Mansell
3. Riccardo Patrese
96 Punkte
72 Punkte
53 Punkte
Zwei zukünftige Weltmeister geben ihr Debüt. Mika Häkkinen und Michael Schumacher, der künftig erfolgreichste Rennfahrer aller Zeiten. Sein Karrierestart ist sensationell und er schlägt in jedem Qualifying seinen Benetton-Teamkollegen Nelson Piquet. Abgesehen von einem Fahrzeug-ausfall (mit Team Jordan) fährt er in jedem 91er Rennen in die Punkte.
Großbritannien
Williams
Anzahl der
Rennen: 16
1. Nigel Mansell
2. Riccardo Patrese
3. Michael Schumacher
108 Punkte
56 Punkte
53 Punkte
Dank der sogenannten "aktiven Radaufhängung" und Bordcomputern macht Williams einen großen Schritt im Einsatz von Computertechnik in F1-Autos und fährt somit mit Nigel Mansell unaufhaltsam zum Titel.
Michael Schumacher holt sich in Spa seinen ersten Sieg..
Frankreich
Williams
Anzahl der
Rennen: 16
1. Alain Prost
2. Ayrton Senna
3. Damon Hill
99 Punkte
73 Punkte
69 Punkte
Damon Hill, der Sohn des zweifachen Weltmeisters Graham Hill (dessen Helmdesign er übernimmt), fährt im Williams seine erste F1-Saison und wird Dritter der Jahreswertung.
Am Ende dieser Saison tritt Alain Prost mit vier WM-Titeln zurück.
Deutschland
Benetton
Anzahl der
Rennen: 16
1. Michael Schumacher
2. Damon Hill
3. Gerhard Berger
92 Punkte
91 Punkte
41 Punkte
Das Wochenende von Imola bringt einem Donnerschlag gleich die Gefährlichkeit der Rennen wieder ins Bewusstsein von Fans und Fahrern.
Rubens Barrichellos Training endet im Krankenhaus - und das des Neulings Roland Ratzenberger tödlich! Und während des Rennens stirbt in einem Unfall Ayrton Senna - brasilianischer Nationalheld, Fahreridol und Topfavorit dieser Saison. Nie zuvor ging ein derartiger Schock durch die F1-Gemeinde, wie nach dem Tod Sennas, einem der beliebtesten Fahrer aller Zeiten.
Mit Schumacher ergattert erstmalig ein Deutscher den Titel. Er gewinnt die WM mit knapper Differenz trotz Fahrzeugdefekt im letzten Rennen, nach einer umstrittenen Kollision mit Damon Hill.
Deutschland
Benetton
Anzahl der
Rennen: 17
1. Michael Schumacher
2. Damon Hill
3. David Coulthard
102 Punkte
69 Punkte
49 Punkte
Fahrerlegende Juan Manuel Fangio stirbt im Alter von 84 Jahren.
Michael Schumacher wechselt zum Saisonende zu Ferrari, um dort für den Rest seiner F1-Karriere zu bleiben.
Großbritannien
Williams
Anzahl der
Rennen: 16
1. Damon Hill
2. Jacques Villeneuve
3. Michael Schumacher
97 Punkte
78 Punkte
59 Punkte
Jacques Villeneuve, der Sohn des ´82 verstorbenen Gilles Villeneuve fährt als Teamkollege von Damon Hill seine erste F1-Sason.
Hill ist der erste Weltmeister, dessen Vater ebenfalls den Titel gewann.
Kanada
Williams
Anzahl der
Rennen: 17
1. Jacques Villeneuve
2. Heinz-Harald Frentzen
3. David Coulthard
81 Punkte
42 Punkte
36 Punkte
Foul in Jerez: Schumacher setzt im letzten Rennen einen Rammstoß gegen Villeneuve, um sich so den Titel zu sichern. Der Franco-Kanadier übersteht die Attacke unbeschadet und Schumachers Rennen endet damit im Kiesbett. Anschließend werden alle seine 78 WM-Punkte gelöscht.
Finnland
McLaren
Anzahl der
Rennen: 16
1. Mika Hakkinen
2. Michael Schumacher
3. David Coulthard
100 Punkte
86 Punkte
56 Punkte
Die Autos erfahren eine deutliche optische Veränderung. Aufgrund neuer Regeln und Sicherheitsbestimmungen sind die Boliden jetzt maximal nur 1,80m breit und die Slicks werden verboten. Trockenwetterreifen werden mit Rillen versehen, um die Kurvengeschwindigkeiten zu reduzieren.
Dennoch kommt es in Spa wegen des Regens zum einem der größten F1-Crashs aller Zeiten. Danach sind 13 Autos aus dem Rennen!
Finnland
McLaren
Anzahl der
Rennen: 16
1. Mika Hakkinen
2. Eddie Irvine
3. Heinz-Harald Frentzen
76 Punkte
74 Punkte
54 Punkte
Wie in der Vorsaison kommt nur Ferrari in Schlagdistanz zu McLaren. Schumacher jedoch muss nach einem Unfall mit Beinbruch (während des Silverstone Grand Prix) in dieser Saison für sechs Rennen aussetzen.
Deutschland
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 17
1. Michael Schumacher
2. Mika Häkkinen
3. David Coulthard
108 Punkte
89 Punkte
73 Punkte
Ferrari gewinnt die erste Meisterschaft seit 21 Jahren.
Tragischer Unfall in Monza: Ein Streckenposten stirbt nach einem Treffer durch einen umherfliegenden Reifen.
Deutschland
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 17
1. Michael Schumacher
2. David Coulthard
3. Rubens Barrichello
123 Punkte
65 Punkte
56 Punkte
Wieder wird das Thema Sicherheit heftig diskutiert, nachdem im GP von Australien abermals ein Streckenposten von Crashtrümmern getötet wird.
Doppelchamp Häkkinen tritt nach einer enttäuschenden Saison zurück.
Deutschland
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 17
1. Michael Schumacher
2. Rubens Barrichello
3. Juan Pablo Montoya
144 Punkte
77 Punkte
50 Punkte
Michael Schumacher knackt einen Rekord nach dem anderen. In dieser Saison steht er nach jedem Rennen auf dem Podium und sichert sich die Meisterschaft bereits im 11. Rennen der Saison..
Deutschland
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 16
1. Michael Schumacher
2. Kimi Räikkönen
3. Juan Pablo Montoya
93 Punkte
91 Punkte
82 Punkte
Der Spanier Fernando Alonso ist mit 22 Jahren der jüngste F1-Fahrer, der einen Grand Prix gewinnt.
Carlos Reutemanns Rekord, in 15 Rennen in Folge zu punkten, übertrifft Michael Schumacher mit 24!
Deutschland
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 18
1. Michael Schumacher
2. Rubens Barrichello
3. Jenson Button
148 Punkte
114 Punkte
85 Punkte
Schumacher hatte bereits die meisten WM-Titel unter den Champions und hat jetzt Fangios Rekord von 4 Meisterschaftssiegen in Folge gebrochen.
Spanien
Renault
Anzahl der
Rennen: 19
1. Fernando Alonso
2. Kimi Räikkönen
3. Michael Schumacher
133 Punkte
112 Punkte
62 Punkte
"Geisterrennen" mit 6 Autos in Indianapolis: Die Michelin-Reifen für den US Grand Prix weisen unglücklicherweise Sicherheitsmängel auf, mit denen die entsprechenden Teams sich weigern, an den Start zugehen. Fahrer und FIA können sich nicht auf einen regeltechnischen Kompromiss einigen und so gehen nur die Kunden des Konkurrenz-Reifenherstellers Bridgestone an den Start, was sich auf Ferrari, Jordan und Minardi beschränkt. Die verdutzten Besucher geraten in Rage, bewerfen die Strecke mit Müll und verlassen in Scharen die Tribünen. Das Rennen endet freudlos vor fast leeren Rängen.
Fernando Alonso löst am Ende der 2005er Saison Emmerson Fittipaldi als jüngsten Weltmeister der Formel 1 ab.
Spanien
Renault
Anzahl der
Rennen: 18
1. Fernando Alonso
2. Michael Schumacher
3. Felipe Massa
134 Punkte
121 Punkte
80 Punkte
Michael Schumacher tritt zum Saisonende zurück und Fernando Alonso wird zum jüngsten Doppelweltmeister der F1-Geschichte.
Wieder einmal betreten altbekannte Namen den F1-Zirkus: Nico Rosberg, der Sohn des 82er Champions Keke, fährt seine erste Saison und am Saisonende erhält Nelson Piquet jr. einen Platz als Testfahrer bei Renault.
Finnland
Ferrari
Anzahl der
Rennen: 17
1. Kimi Räikkönen
2. Lewis Hamilton
3. Fernando Alonso
110 Punkte
109 Punkte
109 Punkte
Spionage-Affäre hält die F1 in Atem: McLaren soll über geheime Ferrari-Informationen verfügen und erhält die härteste Strafe aller Zeiten: Ausschluss aus der Konstrukteurs-WM und 100 Mio. Dollar Bußgeld! Als man dann auch noch den sicher geglaubten Fahrer-Titel verliert, wird gegen das WM-Ergebnis Einspruch eingelegt. Dafür glänzt das Team mit dem Sensations-Rookie Lewis Hamilton, der in seinem ersten Jahr 15 mal aufs Podium fährt, 6 mal auf Pole, 4 mal siegt und mit 4 Punkten Führung ins Finale geht! Am Ende aber erlöst sich Räikkönen vom Ruf des ewigen Zweiten.
Großbritannien
McLaren
Anzahl der
Rennen: 18
1. Lewis Hamilton
2. Felipe Massa
3. Kimi Räikkönen
98 Punkte
97 Punkte
75 Punkte
Erneute "Verjüngung" für die Formel-1: Sebastian Vettel (Scuderia Toro Rosso) wird durch den ersten Platz in Monza im Alter von 21 Jahren der jüngste Rennsieger und der 23jährige Lewis Hamilton jüngster Weltmeister der F1 - nach der engsten WM-Entscheidung aller Zeiten. Im letzten Rennen sicher auf Platz 5 fahrend, um den Rennsieger Massa mit einem Minimum an Risiko in der Gesamtwertung um einen Punkt zu schlagen, fällt er wenige Runden vor Schluss durch Regen, Reifenwechsel und einen kleinen Fahrfehler zurück auf Platz 6. In der letzten Kurve der letzten Runde überholt er Timo Glock, der noch auf Trockenreifen fährt, gewinnt wieder eine Position und damit den Titel.
Rubens Barrichello ist jetzt der Fahrer mit den meisten gefahrenen Grand Prix´. Mit 268 schägt er deutlich Ricardo Patreses 256.
Großbritannien
Brawn GP
Anzahl der
Rennen: 17
1. Jenson Button
2. Sebastian Vettel
3. Rubens Barrichello
95 Punkte
84 Punkte
77 Punkte
Neue Aerodynamikregeln, die das Überholen erleichtern sollen, verändern die Optik der Autos deutlich und die Slick-Reifen erleben ihr Revival. Die Sensation des Jahres ist aber "Brawn GP": Ross Brawn übernimmt nur 23 Tage vor dem ersten Rennen das Honda-Team, nachdem sich der Konzern bedingt durch die Weltwirtschaftskrise aus der F1 zurückgezogen hat, und präsentiert ein Auto, das vor allem die erste Saisonhälfte vollkommen dominiert. Die einzige WM-Konkurrenz wird durch das Team "Red Bull" repräsentiert. Keines der Markenteams kann sich in diesem Jahr als Titelanwärter etablieren.
Seit 1956 fehlt erstmalig der große Preis von Frankreich im Rennkalender.
Zum Saisonende verlassen die Teams von Toyota und BMW ebenfalls die F1-Bühne.
Deutschland
Red Bull Racing
Anzahl der
Rennen: 19
1. Sebastian Vettel
2. Fernando Alonso
3. Mark Webber
256 Punkte
252 Punkte
242 Punkte
Neben einem neuen Punktesystem wird das Tankstoppverbot wieder eingeführt und gleich vier neue Teams starten in dieser Saison: Lotus, Virgin Racing, das wieder privatisierte Sauber-Team sowie HRT, für die Ayrton Sennas Neffe Bruno ins Cockpit steigt. Außerdem betreibt Mercedes seit 1955 erstmalig wieder ein Werksteam, für das u.a. der "Heimkehrer" Michael Schumacher ins Cockpit steigt.
Sebastian Vettel wird der zweite deutsche Weltmeister der F1, holt damit den ersten Titel für das Team Red Bull und wird nach Hamilton der bisher jüngste Titelträger.
Deutschland
Red Bull Racing
Anzahl der
Rennen: 19 v. 20
1. Sebastian Vettel
2. Jenson Button
3. Mark Webber
392 Punkte
270 Punkte
258 Punkte
Vettel dominiert 2011 mit 15 Poles, 11 Siegen sowie durch eine lückenlose Tabellenführung.
Eine besondere technische Neuerung ist das sog DRS (Drag Recuction System), ein per Knopfdruck veränderbarer Heckflügel, der auf den Geraden die Maximalgeschwindigkeit erhöht, um somit das Überholen zu erleichtern.
Das Auftaktrennen in Bahrain wird aufgrund politischer Unruhen gestrichen.
Deutschland
Red Bull Racing
Anzahl der
Rennen: 20
1. Sebastian Vettel
2. Fernando Alonso
3. Kimi Räikkönen
281 Punkte
278 Punkte
207 Punkte
Erstmalig besteht eine F1-Saison aus 20 Rennen, in deren Verlauf acht verschiedene Fahrer den Sieg einfahren können. Darunter befinden sich auch der jeweils erste Sieg der Teams Mercedes (Nico Rosberg) und Lotus (Kimi Raikkönen) in ihrer jeweils dritten Saison seit Neugründung.
Nach Fangio und Schumacher ist Sebastian Vettel der dritte Fahrer überhaupt, der drei WM-Titel in Folge gewinnt.
Deutschland
Red Bull Racing
Anzahl der
Rennen: 19
1. Sebastian Vettel
2. Fernando Alonso
3. Mark Webber
397 Punkte
242 Punkte
199 Punkte
Das Team HRT ist ab dieser Saison nicht mehr dabei, Vettel hat jetzt ebenso viele WM-Titel wie Fangio und die Fans kritisieren aus Aussehen der Fahrzeuge wegen der sogenannten Stufennase - ein kantiger Abstatz, der die Optik der Wagen deutlich beeinflusst.
Großbritannien
Mercedes
Anzahl der
Rennen: 19
1. Lewis Hamilton
2. Nico Rosberg
3. Daniel Ricciardo
384 Punkte
317 Punkte
238 Punkte
Der Große Preis von Russland feiert seine Premiere und Österreich als Austragungsort ist zurück im Rennkalender. Außerdem wurde die Vergabe der Fahrernummern geändert: Ab Nr. 2 sind die Zahlen für jeden Fahrer frei wählbar, und bleiben über mehrere Saisons bestehen.
Ab 2014 werden V6-Motoren verwendet. Viele Fans kritisieren den unspektalurären Sound.
Großbritannien
Mercedes
Anzahl der
Rennen: 19
1. Lewis Hamilton
2. Nico Rosberg
3. Sebastian Vettel
381 Punkte
322 Punkte
278 Punkte


* Von 1950 bis 1960 gehörten die 500 Meilen von Indianapolis zum
Kalender der Formel 1 Fahrer. Sie sind in der Anzahl der Rennen zwar
mitberechnet, aber nicht in der Angabe der Punkte, da dieses Rennen
für die Titelvergabe nicht relevant war. Sie gehörten eher deswegen dazu,
um den Begriff einer Weltmeisterschaft zu rechtfertigen.


Quellen: "Kampf am Limit - Die Formel 1 Chronik" / Zeitgeist Verlag
"The great Encyclopedia of Formula 1" / Vine House Distribution
Die Datenbank von F1Total.com
Wikipedia.de